Bisherige Wettkämpfe - Ein Überblick

Frühere Wettkämpfe
1976 Muotathal (SZ)   1980 Säntis (SG/AR)   1990 Lenk (BE)
1977 Sellamat (SG)   1981 Fideriser Heuberge (GR)   1991 Andermatt-Gotthard (UR/TI)
1978 Flumserberge (SG)   1982 Sörenberg (LU/OW)   1992 St. Antönien/Sulzflueh (GR/AUT)
1979 Tösstal (ZH/SG)   1983 Jaunpass (BE/FR)   1993 Grimentz (VS)
      1984 Ritom-Lukmanierpass (TI/GR)   1994 Sufers (GR)
      1985 Hochybrig (SZ)   1995 Flumserberge (SG)
      1986 Bivio-Septimerpass (GR)      
      1987 Grindelwald (BE/VS)      
      1988 Melchsee-Frutt (OW)      
      1989 Arosa (GR)      

 

 
Jahr Ort Laufleiterbericht
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Bahnlegerbericht
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Postennetz
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Ranglisten (PDF)
1996 Adelboden anzeigen anzeigen    
1997 Samnaun anzeigen anzeigen anzeigen anzeigen
1998 Anzère anzeigen anzeigen anzeigen anzeigen
1999 Bivio anzeigen anzeigen anzeigen anzeigen
2000 Campra anzeigen anzeigen anzeigen anzeigen
2001 Schächental anzeigen anzeigen

 

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2002 Savognin anzeigen anzeigen anzeigen anzeigen
2003 Diemtigtal       anzeigen
2004 Val d'Anniviers anzeigen anzeigen anzeigen anzeigen
2005 Klosters anzeigen anzeigen anzeigen anzeigen
2006 Meiringen-
Hasliberg
       
2007 Meiringen-
Hasliberg
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2008 Lenzerheide     anzeigen anzeigen
2009 Lenk   anzeigen anzeigen anzeigen
2010 Pontresina   anzeigen anzeigen anzeigen
2011 Andermatt   anzeigen anzeigen anzeigen
2012 Zweisimmen       Score
Orienteering
2013 Tschiertschen       Orienteering
2014 Sörenberg       Orienteering
2015 Davos       Score
Orienteering
2016 Les Diablerets       Score
Orienteering

 

Laufleiter-Bericht KIMM 1996 (Adelboden)

Zuerst einmal möchte ich mich für die etwas verspä-tete Zustellung der Rangliste entschuldigen - ich ge-noss die herrlichen Gelände in der Zentralschweiz anlässlich der Swiss O-Week in vollen Zügen !

Voller Enthusiasmus hatten wir im Herbst 1995 die Organisation des 21. Schweizer Karrimors in Angriff genommen, in Adelboden geeignetes Gelände und hilfsbereite Leute kennengelernt - als wir überraschend von personellen Veränderungen bei der SALEWA Schweiz Kenntnis nehmen mussten. Rolf Bürge hatte auf Jahresende den Schweizer KARRIMOR-Importeur verlassen und der neue Verantwortliche musste natürlich zuerst seinen Betrieb kennenlernen. Ich möchte Rolf, seiner Familie und seinen Mitarbeitern an dieser Stelle nochmals herzlich danken für den ganzen Einsatz, den Ihr in den letzten 10 Jahren für den Schweizer KARRIMOR geleistet habt - es war für uns eine tolle Zusammenarbeit und günstige Basis für eine erfolgreiche Organisation!

Wir starteten trotz offener Fragen bezüglich der Unterstützung durch SALEWA voll durch und organi-sierten den Lauf im bisherigen, bewährten Rahmen.
Dass uns das Verschiebedatum einige Teams kosten würde, hatten wir angenommen - wieviele es dann schliesslich waren, steht wohl in den Sternen ... Kein Problem waren wieder einmal die Helferinnen und Helfer - eine schriftliche Anfrage im Frühjahr genügte, und sie kamen wieder aus der ganzen Schweiz um uns zu helfen, für Euch einen reibungslos funktionierenden Lauf auf die Beine zu stellen !

Wir sind nun glücklich, dass der 21. Internationale KARRIMOR 2-Tage Gebirgsmarathon 1996 in und vor allem um Adelboden herum gut über die Bühne, sprich: die fantastischen Berge gegangen ist, dass alle zwar ein wenig abgekämpft aber im Grossen und Ganzen doch gesund und glücklich am Ziel angekommen sind und dass sich das Laufdefizit auf einen Betrag beläuft, der mit den in den letzten Jahren von Vreni wohlwissend angelegten kleinen Reserven gedeckt werden kann. Die Kosten steigen allgemein von Jahr zu Jahr (wie Eure Lebenskosten auch ...), ausserdem mussten wir für alle Kategorien 2 Karten benutzen (was trotz HUSPO’s Sonder-Spezial-Sympathiepreis immer noch einen ansehnlichen Budgetposten ausmacht!), der Transport an den Start ist auch nicht gratis, ausserdem benötigten wir auch eine Bahn um mit Material und Helfern ins Camp zu gelangen ... Ohne grosses Entgegenkommen bei sämtlichen Beteiligten (Tourist Center Adelboden, Sillerenbahn, Engstligenalp-Bahn, AFA-Busbetriebe und Sunnbüel-Bahn) wären wir budgetmässig schlecht rausgekommen ! Aus diesen Gründen mussten wir dann das Pullover-Risiko leider ausschalten ...
Die Verhandlungen mit SALEWA Schweiz und KARRI-MOR England sind noch nicht abgeschlossen - wir hoffen aber auf eine beidseitig befriedigende Lösung!

Diese noch offenen Fragen lassen uns natürlich über die Zukunft des Schweizer KARRIMORs nachdenken ! Wir haben bereits in Adelboden, aber auch während der O-Week mit vielen Leuten geredet und werden in den nächsten Wochen versuchen, aus einer aktuellen Standortbestimmung ein Konzept für die Zukunft zu konstruieren: Nebst der finanziellen Basis (wer hat Ideen, das entsprechende Wissen und Beziehungen im Bereich Sponsoring ?) könnten wir auch den Lauf selber in gewissen Bereichen neu ausrichten ! Eine Elite-Kategorie mit 5 eingeschriebenen Teams hat organisatorisch wenig Sinn und bietet auch den Teilnehmenden wenig Herausforderung! Dasselbe gilt für die (zu) kleinen Felder in den Spezialkategorien Junioren, Damen und Senioren ...
Wir werden die (hohen) Anforderungen sicherlich nach unten anpassen müssen:
Wir wollen aber keine Kategorien-Flut! Ich könnte mir vorstellen, zukünftig auf 3 Parcours ‘Lang’ (ca. 70 Lkm), ‘Mittel’ (ca. 55 Lkm) und ‘Kurz’ (ca. 40 Lkm) jeweils 3 Wertungen für ‘Damen’, ‘Mixed Teams’ und ‘Herren’ anzubieten. Für Senioren (ab total 80 Jahren) und Junioren (unter total 40 Jahren) liesse sich ein Bonus-System errechnen um innerhalb der oben erwähnten Kategorien allenfalls noch entsprechende Spezial-wertungen für die jeweils Besten zu realisieren. Als 10. Kategorie könnte ich mir einen Einsteiger-/Wanderer-Parcours von Wanderwegweiser zu Wanderwegweiser vorstellen, evtl. sogar ohne Zeitmessung dafür nur mit einer ‘Finisher-Liste’ ! (Damit die vielen Plauschteil-nehmer, Wanderer, Picknicker etc. nicht von den 2 _ Stunden-Blochern gestresst werden ...)

Ich verzichte darauf, Euch mit einem Fragebogen zu belästigen - wir freuen uns aber sehr auf Eure Kritiken und vor allem auf konkrete Anregungen und Ange-bote !

Wir haben unsere Vorstellungen vom KARRIMOR. Wir machen uns aber Gedanken über dessen Zukunft, auch über die Form des Laufes. Wir sind uns bewusst, dass wir mit der Zeit gehen und gewisse Anpassungen vornehmen müssen! Wir müssen von unseren ur-sprünglichen Ideen auch mal etwas abweichen kön-nen - aber keine Angst, wir wollen den Lauf nicht total umkrempeln. Wir wollen keine Massagetische etc. unterwegs, keine Festwirtschaft mit Chilbi im Camp, keine Taxidienste für Aufgebende - der KARRIMOR soll weiterhin ein anforderungsreiches, anstrengendes und beglückendes Bergabenteuer mit Sack und Pack, über Stock und Stein sein. Nicht ganz für jedermann zu bewältigen (dieses Jahr hatten wir gute 74,8 % Klas-sierte) - dafür jede und jeden, der sich zu den Finishern zählen kann, mit ein wenig Stolz erfüllen!

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