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Ausrüstungstipps

Eine zweckmässige Ausrüstung entscheidet - selbstverständlich neben vielen anderen Faktoren - in einem nicht zu unterschätzenden Masse mit, ob der SIMM zu einem traumhaften Erlebnis, oder zu einem erlebnisreichen Albtraum wird! Wir möchten Euch darum mit einer Art Checkliste ein wenig unterstützen.

 

Achtung
Diese Seite enthält Tipps für eine optimale Mountain Marathon Packung. Welches Material zwingend mitgeführt werden muss, findest du unter dem Punkt «Ausrüstungskontrolle».

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Ausrüstungstipps

   
Rucksack
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Er sollte leicht sein und einen guten Tragkomfort bieten. Inhalt: Für Profi-Packungen reichen 30-35 Liter. Für diejenigen, die gerne komfortabler biwakieren, sollten es schon 40-45 Liter sein.
Tipp: Zum Schutz vor Feuchtigkeit alles Material in einem grossen Kehrrichtsack im Rucksack verstauen

   
Schuhe
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Wettkämpfer OL-Schuhe mit griffiger Nocken- oder Profilsohle
Wanderer Bequeme, leichte Wander- oder Trekkingschuhe mit griffiger Profilsohle

Von Strassenlaufschuhen (Trainingsschuhen) raten wir dringendst ab, da sie sich fürs Laufen im alpinen und voralpinen Gelände vor allem bei Feuchtigkeit und Nässe nicht eignen!

   
Laufdress
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Wettkämpfer OL-Dress, Joggingbekleidung
Wanderer Wander- oder Walking-Bekleidung

Wind-, Kälte- und Regenschutz sollten jederzeit griffbereit zuoberst im Rucksack bereit liegen.

   
Zelt
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  Leichtzelt mit angenähtem Boden (im spezialisierten Fachhandel sind bereits Modelle unter 1 kg erhältlich). Bei sehr kleinen Zelten hilft ein Plastik-Abfallsack zum Verstauen des Rucksacks im Camp.
   
Schlafsack
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Leichter, aber warmer Daunenschlafsack. «Rettungsdecken» als Schlafsack sind nicht erlaubt, sie atmen nicht, und das ewige Knistern stört den nötigen Tiefschlaf (auch den eurer Nachbarn). Als Unterlage wird eine Isolationsmatte empfohlen. Es ist daran zu denken, dass das Biwak auf einer Höhe von über 2000 m.ü.M. aufgeschlagen wird und es in dieser Höhe während der Nacht auch im So mmer empfindlich kalt sein kann!

   
Kocher
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Kocher mit leichter, kleiner Pfanne; Feuerzeug oder wasserbeständige Streichhölzer. Für Profis: Eine «zusammenlegbare» Fleischkäse-Aluform als Pfännchen und Meta-Tabletten als Brennstoff, Herd mit Steinen selbst bauen. Zwei bis drei dichte Plastiksäcke (zwei bis drei Liter Inhalt) und ein wenig Schnur erlauben einen einfachen Wassertransport und das Anlegen einer Wasserreserve beim Zelt.

   
Ersatzkleidung
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Trockene, warme Ersatzunterwäsche, Pullover oder Fleece, den ganzen Körper bedeckende Wind-, Kälte- und Regenbekleidung (Jacke und Hose) und evtl. Socken (für Profis reichen Plastiksäcke als Schuheinlagen im Camp) - Mütze und Handschuhe für kalte Nächte.

   
Zwischenverpflegung
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Isotonische Getränke, Schokolade, Fruchtschnitten, Dörrfrüchte, Traubenzucker usw. Achtung: Verpflegt euch von Anfang an regelmässig und trinkt genügend, auch wenn ihr würgen müsst! Sobald Ihr Hungergefühle bekommt, ist es schon viel zu spät!

   
Verpflegung
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Es gilt nur einen Grundsatz zu beachten: Möglichst hoher Energiegehalt, aber klein und leicht! Warme Verpflegung ist sehr wichtig: Suppen, Tee, Fertiggerichte usw. Nehmt soviel Nahrung mit, dass ihr euch im Camp mehrmals (in Raten) verpflegen könnt. Das Essen ist so wichtig wie der Schlaf! Richtlinie: 3000–5000 kcal. pro Person und Tag, je nach Laufstrecke.

   
Diverses
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Kleine Notfallapotheke (Elastische Binde, Heftpflaster, Schmerzmittel wie Treupel, Desinfektionsmittel), Taschenlampe oder Stirnlampe, mit der mindestens drei Stunden lang Weg und Karte ausgeleuchtet werden können, Ersatzbatterie, Trillerpfeife, Kompass, kleiner Massstab, um die Posten nach Koordinaten einzuzeichnen.

 


Wir hoffen, euch ein wenig geholfen zu haben und wünschen viel Erfolg, keine Hungeräste und einen tiefen Schlaf!

 

PS 1 Für heisse Tipps zur Ausrüstung sind wir dankbar - zukünftige TeilnehmerInnen kommen so besser gerüstet zu ihrem ersten Mountain Marathon!
PS 2 Und dies alles sollte für Profis ca. vier bis sechs Kilos, bei Wanderern keinesfalls über acht bis neuen Kilos wiegen!

Weitere Tipps, auch zur Ausrüstung, geben euch unsere beiden langjährigen Wettkampfärzte Beat + Max Hintermann mit dem auf das Internet transferierten Merkblatt über Vorbereitung, Verhalten im Wettkampf, im Biwak und bei Unfällen.